Ein Artikel von
Cornelia Diedrichs

Babys erstes Bad – Darauf musst Du achten 

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Die Geburt liegt hinter Dir und Du strahlst voller Glück. Dein Baby ist bereits ein oder zwei Wochen auf der Welt und nachdem der Nabelschnur Rest abgefallen ist, wird es Zeit für das erste Bad. Alles ist noch neu an Deinem Kind und es wirkt so zerbrechlich. Du hast Angst, ob Du alles richtig machen wirst und doch freust Du Dich auf diesen schönen Moment.

Worin das Baby baden?

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Du hast verschiedene Möglichkeiten, Dein Baby zu baden. Ich empfand das Baden in einer Babywanne mit Ständer direkt neben dem Wickeltisch am entspanntesten. Die Wanne samt Ständer hatte die perfekte Höhe für mich. Doch musst Du es mir nicht gleich tun. Vielleicht möchtest Du nicht extra für einmal die Woche Baden eine Babywanne anschaffen. Eine einfache Waschschüssel in der Küchenspüle tut es am Anfang genauso gut wie eine Babywanne auf dem Boden. Selbst das Baden in der großen Badewanne im Wäschekorb ist eine mögliche Alternative. Rückblickend würde ich jedoch stets die Babywanne auf dem Ständer vorziehen. Es war einfach komfortabel.

Babywanneneinsatz – ja oder nein?

Der Babywanneneinsatz ist ein Extra, das bei Babybadewannen mitgeliefert wird. Das Baby liegt darin, statt im Armgriff von Mama gehalten zu werden. Er soll ein Plus an Sicherheit für die Eltern bieten. Ich habe beide Varianten ausprobiert und empfand den Bade-Armgriff als die entspanntere Methode.

Das Bad vorbereiten

Bevor es ans Baden geht, muss die Badeumgebung vorbereitet werden. Die Raumtemperatur sollte bei ungefähr 25 Grad liegen. Lege ein Handtuch zum Abtrocknen, eine Windel und neue Kleidung bereit. Die Wassertemperatur sollte bei 37 Grad liegen. Ich hatte immer ein digitales Badethermometer, womit ich die Temperatur prüfte. Die Wasserhöhe muss zwischen fünf und acht Zentimetern liegen. Lege einen Waschlappen parat und ein kleiner Becher zum Spülen der Haare ist ein gutes Hilfsmittel. Achte darauf die Fenster geschlossenen zu halten, um Zugluft zu vermeiden.

Badezusatz ja oder nein?

In den ersten drei Lebensmonaten genügt die Reinigung mit klarem Wasser. Die zarte Babyhaut ist noch sehr empfindlich, überschreite deswegen die Badezeit von fünf Minuten nicht. Am Anfang ist die Devise: Weniger ist mehr. Badezusätze braucht es in dieser Zeit nicht. Einzig ein wenig Muttermilch darf dem Badewasser zugefügt werden. Die Muttermilch pflegt die Haut des Babys auf ganz natürliche Weise.

Ab dem 3. Monat dürfen auch Badezusätze für Babys verwendet werden. Sie sind allerdings kein Muss.

Vor dem Baden

Zu Beginn ziehst Du Dein Baby aus. Du kannst dabei sanft mit Deinem Kind reden und ihm erzählen, was jetzt passiert und was Du gerade machst. Reinige den Windelbereich mit einem feuchten Tuch oder Waschlappen. Ich empfehle Dein eigenes T-Shirt auszuziehen und den Haut zu Haut Kontakt mit Deinem Baby für ein sanftes Hinüberbringen zum Bad zu nutzen. Außerdem bleibt Deine Kleidung trocken. Ein praktisches Extra des Ausziehens.

Das Baden

Lege Dein Kind auf Deinen Unterarm, so dass sich die Schultern und der Kopf Deines Kindes darauf befinden. Mit der Hand greifst Du unter die Achsel Deines Babys. Deine zweite Hand greift unter die Beine und den Po. Mit diesem Griff kannst Du Dein Kind sicher zur Babywanne bringen und langsam mit den Füßen zuerst ins Wasser gleiten lassen. Sprich dabei sanft mit Deinem Kind oder singe ihm etwas vor. Lächle es an und vermittle ihm Sicherheit und Ruhe. Das Baden dient der Reinigung, aber es ist eine wundervolle Möglichkeit Nähe, Entspannung und Bindung aufzubauen. Halte Dein Kind unter dem Schulter-Kopf-Bereich gut fest und reinige es mit der anderen Hand und dem Waschlappen gründlich. Achte vor allem auf die Reinigung von Hautfalten in den Arm- und Beinbeugen. Vor allem am Hals versteckt sich gern Schmutz.

Einen wichtigen Hinweis möchte ich Dir ans Herz legen. Selbst, wenn Du einmal etwas beim Vorbereiten vergessen hast und es Dir beim Baden fehlt. Lasse niemals Dein Kind allein, um es noch schnell zu holen. Es reichen Sekunden für ein unverzeihliches Unglück.

Nach dem Baden

Hebe Dein Kind sanft aus dem Wasser und hülle es zügig in das Badetuch. Trockne es gut ab und vergiss dabei nicht die Hautfalten. Dieser Moment ist gut um die Finger- und Fußnägel zu kontrollieren und ggf. mit einer abgerundeten Schere zu schneiden. Babys zarte Haut bedarf keiner Pflegecreme, wenn Muttermilch im Badewasser war. Mit etwas Babyöl ist alternativ eine Babymassage eine Wohltat der Entspannung für Dein Kleines. Es fördert die Durchblutung und die Verdauung.

Nach dem Ankleiden hat Dein Kind sich eine Mahlzeit an der Brust oder mit der Flasche verdient. Vermutlich kannst Du es danach direkt hinlegen, wo es schnell einschlummert. Baden ist für so ein kleines Lebewesen sehr anstrengend und wird deswegen von Eltern gern in den Abendstunden gemacht.

Mit Beachtung dieser Tipps sollte das wöchentliche Baden zu einem angenehmen Erlebnis für Dein Baby und Dich werden.

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