Ein Artikel von
Hauke Eilers

Ein Plädoyer für Federwiegen – 5 brandaktuelle Gründe 

Als Eltern stellt man sich bestimmt an irgendeinem Punkt die Frage: Babybett oder Federwiege? Als mein erster Sohn 2010 zur Welt kam, hatten wir im Vorfeld ein Babybett besorgt, alle wichtigen Möbel wie Kleiderschrank, Wickeltisch und Co. – und auch einen Stubenwagen. Soweit ich weiß, lag sogar ich als Baby dort bereits drin. Es war also naheliegend, dass auch mein Sohn darin schlafen würde. Bei meinem zweiten Sohn war es allerdings schon anders – damals kamen gerade die Federwiegen groß in Mode und auch wir entschieden uns 2013 für ein solches Modell.

2015 lag auch meine Tochter darin – und als sie herausgewachsen war wurde unsere Wiege verkauft.

Und 2021 – Federwiege oder Stubenwagen?

Federwiege
Foto: Hauke Eilers

Jetzt kommt in diesem Frühjahr meine zweite Tochter zur Welt. Allzu viel “Babykram” von meinen Großen ist nicht mehr vorhanden – und somit stellen sich viele Fragen einfach neu. Darunter auch die Frage, ob bei uns eine solch eine Wiege zum Einsatz kommen soll.

Wir wohnen in einem Finnenhaus, aus Holz also – somit fällt eine Federwiege mit Deckenbefestigung bereits raus und zudem bietet unser Wohnbereich auch nicht so viel Platz, als dass wir uns diesen mit einem großen Wiegengestell zuparken wollen.

Letzten Endes haben wir uns für eine (gebrauchte) Wiege mit Gestell entschieden, die ideal neben unser Sofa passt – und dort bereits ihren Platz gefunden hat.

Aber wieso? Nachfolgend habe ich einige Gründe für Euch, warum für mich irgendwie nur diese Art von Wiege in Frage kam:

Gründe, die für eine Federwiege sprechen

Viele Babys schlafen schnell ein

Bei vielen Babys und Kleinkindern führt die Wiege dazu, dass diese schnell einschlafen – und vielfach auch über eine längere Zeit gut schlafen. Bei meinen beiden Jüngsten konnte ich diese Beobachtung damals auch machen. Sie haben die Federwiege geliebt und viele Stunden darin verbracht.

Babys ist die Schwingbewegung vertraut

Die Schwingungen einer Wiege sind Babys vertraut – sie kennen diese aus dem Mutterleib. Das sorgt für Wohlbefinden und ein angenehmes Gefühl – und beruhigt in vielen Fällen auch noch.

Hebammen empfehlen Federwiegen – ebenso Osteopathen

Fragt Ihr eure Hebamme, was sie von einer Federwiege hält, wird sie Euch in vielen Fällen dazu raten, eine solche anzuschaffen und zu nutzen. Nicht nur für Schreibabys sind Wiegen dieser Art sozusagen “Gold wert”. Die gesunde Lage darin ist auch ein Grund, warum auch viele Osteopathen auf Federwiegen schwören.

Optimal auch bei Bauchweh und Co.

Neigt euer Baby zu Bauchschmerzen, Koliken und Krämpfen, kann sich eine Federwiege ebenso auszahlen. Durch die Bewegungen wird der Darm eures Babys angeregt, wodurch sich Pupse und Co. vielfach besser lösen können.

Geborgenheit durch feste Umgebung

Durch den recht engen Bereich, den Euer Baby in dieser Federwiege hat, fühlt es sich geborgen und auch die Enge ist aus dem Bauch der Mama noch bekannt. Vor allem äußere Reize durch Geschwister, TV oder Haustiere werden reduziert.

Insofern gibt es – nicht nur aus meiner Sicht – eine ganze Menge Gründe, die für eine Federwiege sprechen. Ich bin schon jetzt gespannt, ob meine zweite Tochter ihre neue gebrauchte Wiege ebenso lieben wird wie es bei ihren Geschwistern der Fall war.

Welche Erfahrungen habt Ihr mit Federwiegen gemacht? Kommt ein solches Modell für Euch in Frage?